Mein Angebot für Dein Pferd und Dich

In meinen Behandlungen kombiniere ich Techniken aus dem Bereich der Physiotherapie mir der der Osteopathie. Um eine direkte körperliche und mentale Verbindung zu Deinem Pferd zu bekommen, setze ich keine Hilfsmittel ein und arbeite ausschließlich mit meinen Händen.

Falls Du bei der Behandlung gerne clickern möchtest, freue ich mich. Mehr zum Thema positive Verstärkung findest Du hier.

Für meinen Besuch solltest Du Dir etwa zwei Stunden Zeit nehmen, in denen Du mir etwas über Dein Pferd, seine Haltung, Fütterung, Euer Training und etwaige gesundheitliche Probleme erzählen kannst. Ich führe eine Ganganalyse durch und werde Dein Pferd einmal rundum durchchecken und anschließend aufgrund von etwaigen Befunden manuell (= mit den Händen) behandeln. Ein paar Tage später bekommst Du meinen Befund schriftlich und so aufgearbeitet, dass Du kein Lateinübersetzungsprogramm dafür brauchst. Gerne erkläre ich Dir während des Ablaufs, was ich gerade mache. Außerdem zeige ich Dir bei Bedarf Übungen, die Du in Euren Alltag leicht einbauen kannst, die Du ebenfalls anschließend schriftlich erhälst.

Die Hausaufgaben sollen Euch dabei helfen, den Behandlungserfolg aufrecht zu erhalten. Manchmal ist es mit einer Behandlung leider nicht getan. Die körperlichen Strukturen, die eventuell über lange Zeit „falsch“ belastet wurden, werden sich nicht immer durch eine einmalige Behandlung regenerieren. Der Körper muss langsam wieder gesunde Bewegungsmuster erlernen.

Wann benötigt Dein Pferd einen Physiotherapeuten und -osteopathen?

Die Gründe für eine Behandlung können sehr vielfältig sein. Vor allem sind wir Therapeuten zunächst kleine Detektive, auf der Suche nach den Ursachen für die körperlichen Symptome. Die Probleme können dabei sehr vielfältig und individuell unterschiedlich ausgeprägt sein. Therapeutischer Rat ist zu suchen, wenn Dein Pferd

  • Taktstörungen zeigt.
  • an bestimmten Körperstellen (gar) nicht mehr angefasst werden möchte.
  • Muskelverspannungen hat.
  • sich nicht mehr satteln lässt oder Gurtzwang entwickelt.
  • beim Reiten Auffälligkeiten zeigt, die Du sonst nicht gewöhnt bist (es springt auf der einen Hand nicht mehr korrekt an oder Stellung und Biegung sind nicht mehr möglich).
  • Auffälligkeiten zeigt, die nicht in sein natürliches Verhaltensrepertoire gehören. Dabei ist es mir ganz wichtig zu betonen, dass Du Dein Pferd am besten kennst. Also, wenn DU das Gefühl hast, dass es Deinem Pferd nicht gut geht, dann ist es egal, was Stallkolleg*innen oder Freund*innen sagen.
  • sich gerade von einer Erkrankung erholt und Reha-Maßnahmen nötig sind.

Natürlich kann eine physiotherapeutische oder osteopatische Behandlung auch sinnvoll sein, wenn Du Deinem Pferd einfach mal etwas Gutes tun möchtest, als eine Art jährliches Check-Up oder bevor Du es zum Reitpferd ausbilden möchtest.

Gute Zusammenarbeit zahlt sich aus

Meine Arbeit wird maßgeblich von der Arbeit anderer Therapeuten bestimmt. Ich kann keinen schlecht passenden Sattel, falsche Hufbearbeitung, nicht artgerechte Haltung und Fütterung, schlechtes Training oder nicht gemachte Zähne wegtherapieren. Dennoch versuche ich immer, dem Pferd-Mensch-Paar mit den gegebenen Bedingungen zu helfen. Manchmal ist die Fütterung im Stall nicht optimal oder die/der Trainer*in wurde gerade erst gewechselt. So etwas kommt vor, für einen allumfassenden Behandlungserfolg bin ich jedoch auf die gute Arbeit anderer Expert*innen angewiesen.

Was ich nicht anbiete

Craniosacrale Osteopathie

Die Osteopathie wird in drei Bereiche eingeteilt: parietale (Muskulatur, Bindegewebe und Gelenke), viszerale (innere Organe) und craniosacrale Osteopathie. In meiner Behandlung stehen die ersten beiden Bereiche im Vordergrund. Trotz drei Weiterbildungen in dem Bereich der craniosacralen Osteopathie konnte ich keinen Zugang zu dieser Therapieform finden und mir fehlt es an wissenschaftlichen Belegen für die Wirksamkeit.

Fütterungsberatung

Teil der Befundung besteht aus speziellen Palpationstechniken für den Magen-Darm-Trakt der Pferde. Hier habe ich mich speziell weitergebildet. Ich biete jedoch keine Beratung zu Futtermitteln an. Artgerechte Fütterung sollte aus qualitativ hochwertigem Raufutter (Heu, Stroh, Äste, Blätter etc.), frischem Wasser und darauf abgestimmten Mineralfutter bestehen. Darüber hinaus habe ich keine fundierte Ausbildung oder Wissen über Pferdefuttermittel und ich sehe es als fahrlässig an, „aus Erfahrung heraus“ Empfehlungen auszusprechen.

Behandlungsmethoden mit Hilfsmitteln wie Magnetfeldtherapie, Bioresonanzanalyse, Matrix-Rythmus etc.